SARS-CoV-2

Bayerische Härtefallkommission bewilligte 8400 Corona-Impfangebote

In Bayern wurden 96 Prozent der Anträge auf eine vorgezogene Impfung gegen COVID-19 von der Härtefallkommission bewilligt.

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München. Rund 8400 Bürger haben über die bayerische Impfkommission für Härtefälle ein Impfangebot vermittelt bekommen. Jetzt soll die Kommission bald ihre Arbeit einstellen, teilte das bayerische Gesundheitsministerium mit.

Anträge an die Kommission waren seit dem 1. März für Menschen möglich, die zwar bei einer Infektion mit SARS-CoV2 besonders gefährdet wären, deren Krankheitsbild oder Grad der Behinderung aber nicht in der Coronavirus-Impfverordnung enthalten war. Bewilligte die Kommission den Antrag, wurden Antragsteller in die zweite oder dritte Priorisierungsgruppe eingestuft. Den Angaben zu Folge waren im März 5467 Anträge eingegangen, im April 2328 und im Mai noch 939. Rund 96 Prozent von ihnen seien bewilligt worden. Elf Prozent der Antragssteller hatten demnach einen Pflegegrad, 44 Prozent eine Behinderung.

Die Kommission war vom Ministerium in Kooperation mit dem Universitätsklinikum der Ludwig-Maximilians-Universität gegründet worden. Ihr Vorsitzender ist der emeritierte Ärztliche Direktor am LMU, Professor Karl-Walter Jauch. (eb)

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