Sachsen-Anhalt

Berufsbegleitende Ausbildung zum Notfallsanitäter möglich

Die Ausbildung zum Notfallsanitäter kann in Sachsen-Anhalt bald berufsbegleitend absolviert werden. Das soll helfen, den Personalmangel zu verringern.

Veröffentlicht:

Halle. . Als Mittel gegen Personalmangel können Notfallsanitäter in Sachsen-Anhalt künftig berufsbegleitend ausgebildet werden.

Ab September 2021 werden bereits aktive Rettungssanitäter an der Landesrettungsschule des Deutschen Roten Kreuzes und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) zu Notfallsanitätern weitergebildet, wie der ASB am Montag in Halle mitteilte. Die berufsbegleitende Ausbildung dauere 4,5 Jahre. Sie sei in Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten und den Krankenkassen ermöglicht worden.

Ziel der berufsbegleitenden Ausbildung sei einerseits, bestehende Personallücken zu füllen. Außerdem sollen den Angaben nach Mitarbeiter motiviert werden, die sich sonst nicht weiter qualifizieren können, weiter im Rettungsdienst aktiv zu bleiben.

Rettungs- und Notfallsanitäter haben nicht die gleichen Befugnisse: Für Rettungssanitäter ist die reguläre Ausbildungsdauer kürzer, sie werden meist in der Beförderung eingesetzt und unterstützen Notfallsanitäter. Zudem ist nur die Ausbildung zum Notfallsanitäter eine vollständige Berufsausbildung. (dpa)

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