Nach Bund-Länder-Einigung

Brandenburg: Ärztekammer begrüßt Krankenhausreform

Landesärztekammer sieht beim Reformvorhaben eine Kurskorrektur, auf der sich aufbauen lasse, mahnt aber auch eine Beteiligung der Ärzteschaft an.

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Potsdam. Brandenburgs Landesärztekammer hat den Kompromiss zwischen Bund und Ländern zur Krankenhausreform begrüßt. Verglichen mit den bislang diskutierten Entwürfen zeige sich nun eine gewisse Kurskorrektur, auf der sich nachhaltige Konzepte aufbauen lassen, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung des Kammervorstands.

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Auch die Entscheidung, in die Gesetzentwurf-Arbeitsgruppe neben Hamburg, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen das Ost-Flächenland Mecklenburg-Vorpommern aufzunehmen, stelle einen richtigen Schritt dar. Die Voraussetzungen in der Krankenhausstruktur in Ostdeutschland seien deutlich andere: So sei die Zahl der Kliniken im Osten schon jetzt deutlich geringer als die in den westlichen Bundesländern.

Unklar seien allerdings weiterhin die Auswirkungen der Reformen auf die ärztliche Weiterbildung. Die Kammer betonte erneut, dass eine nachhaltige Krankenhausreform nur gemeinsam mit der Ärzteschaft realisiert werden könne. Man hoffe, dass die Stimme der Ärzteschaft mit ihrer Kompetenz aus der täglichen Praxis der Patientenversorgung auch tatsächlich gehört werde. (lass)

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