Kampf gegen den Ärztemangel

Brandenburg: Schon 160 Landärztestipendien vergeben

Stipendiaten erhalten 1000 Euro pro Monat, müssen sich aber verpflichten, nach dem Studienabschluss mindestens fünf Jahre im Land zu arbeiten.

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Potsdam. Das Brandenburger Landärztestipendium erfreut sich unveränderter Beliebtheit: In der aktuellen Förderrunde wurden insgesamt 34 Stipendien in Höhe von 1000 Euro pro Monat an Medizinstudierende vergeben. Im Gegenzug müssen diese sich verpflichten, nach ihrer Ausbildung für mindestens fünf Jahre in ländlichen Regionen Brandenburgs ärztlich tätig zu sein. Das teilten die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) und die Landeskrankenhausgesellschaft (LKB) am Mittwoch mit.

Beide setzen das aus Landesmitteln finanzierte Programm seit dem Wintersemester 2019/2020 gemeinsam um. Bislang wurden insgesamt 160 Landärztestipendien vergeben. „Das Landärztestipendium ist als wichtiger Baustein zur Förderung des medizinischen Nachwuchses etabliert“, sagte der Vorstandsvorsitzende der KVBB, MUDr./CS Peter Noack. „Je früher Studierende in Kontakt mit ambulanter Versorgung kommen – etwa in Famulaturen oder dem Praktischen Jahr – desto attraktiver wird für sie eine spätere ärztliche Tätigkeit in diesem Bereich.“ Daher müsse das Programm „mindestens im gleichen Umfang unbedingt fortgesetzt“ werden. Auch LKB-Geschäftsführer Jacob erklärte, das Programm helfe dabei, qualifizierte Ärztinnen und Ärzte für eine Krankenhauskarriere in unserem Bundesland zu gewinnen. (lass)

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