Direkt zum Inhaltsbereich

Fachkräftemangel

Brandenburg will Anerkennung von Gesundheitsberufen beschleunigen

Brandenburg will ausländische Berufsabschlüsse schneller anerkennen – ohne dabei Abstriche bei der Qualifikationsprüfung zu machen.

Veröffentlicht:

Potsdam. Brandenburgs Regierungskoalition will sich für eine schnellere Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse im Gesundheitswesen einsetzen.

„Uns fehlen schnelle Verfahren der Berufsanerkennung“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Brandenburger CDU, Michael Schierack. In Einzelfällen könne die Anerkennung ausländischer Abschlüsse bis zu drei Jahren dauern.

„Im Gesundheitswesen müssen die Kenntnisse stimmen und es muss die Sprache beherrscht werden“, so Schierack. „An der Qualität der Verfahren zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse sollten dagegen keine Abstriche gemacht werden.“

In dem gemeinsamen Antrag setzen sich SPD, CDU und Grüne auch dafür ein, „ausreichende Angebote zur Vorbereitung und ausreichende Termine zum Ablegen der Sprach- und Kenntnisprüfungen“ sicherzustellen.

Der Fraktionvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Daniel Keller, der auch Mitglied im Gesundheitsausschuss des Potsdamer Landtags ist, sagte, dass die Berufsanerkennungsverfahren für Ärztinnen und Ärzte im Land sehr lange dauerten. „Deswegen ist der Auftrag, hier zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung für eine Beschleunigung zu sorgen.“ (lass)

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
In der Schwangerschaft soll eine medikamentöse Blutdrucktherapie ab Werten 140/90 mmHg initiiert werden.

© Dragana Gordic - stock.adobe.com

Gestationshypertonie und Co.

Bluthochdruck in der Schwangerschaft: So gehen Sie therapeutisch vor