Mecklenburg-Vorpommern

Corona: Herbst-Winter-Plan für den Nordosten nimmt Gestalt an

Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern plant für den Corona-Herbst. Priorität haben der Schutz vulnerabler Gruppen und die Funktionalität des Gesundheitswesens.

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Schwerin. Die Funktionalität des Gesundheitswesens und der kritischen Infrastruktur sowie der Schutz vulnerabler Gruppen sollen auch künftig Priorität haben, wenn Maßnahmen zur Eindämmung der nächsten Corona-Welle ergriffen werden. Darauf einigte sich der Corona-Expertenrat zur Herbst-Winter-Vorbereitung in Mecklenburg-Vorpommern auf seiner Sitzung in Schwerin.

Landesgesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) hatte den Rat berufen, um frühzeitig über Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens und zur Minimierung negativer Auswirkungen zu beraten. Das Ministerium geht davon aus, dass sich das Infektionsgeschehen im Herbst und Winter wieder erhöhen und das Risiko für schwere Krankheitsverläufe ansteigen könnte.

Das Gremium aus elf ständigen Mitgliedern und 15 beteiligten Akteuren erörterte unterschiedliche Maßnahmen, mögliche Kriterien zur Beurteilung der Lage und erweiterte Möglichkeiten zur genaueren Erfassung des tatsächlichen Pandemiegeschehens. Welche Maßnahmen konkret in den Herbst-Winter-Plan des Landes einbezogen werden, soll in einer weiteren Sitzung bis Ende August entschieden werden. Ziel der Landesregierung ist ein praktikabler und transparenter Handlungsrahmen, der es ermöglicht, frühzeitig auf dynamisch verändernde Infektionslagen reagieren zu können. (di)

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