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Corona-Impfung

Für Vaxzevria® gilt in Sachsens Praxen keine Priorisierung mehr

Auch der Freistaat ermöglicht allen Bürgern über 18 Jahre, sich bei Hausärzten mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca impfen zu lassen. Mecklenburg-Vorpommern war hier Vorreiter.

Veröffentlicht: | aktualisiert:

Dresden. In Sachsen können sich ab sofort alle Erwachsenen bei Hausärzten mit dem Wirkstoff von AstraZeneca (Vaxzevria®) gegen COVID-19 impfen lassen. Ab sofort sei die Priorisierung für diesen Impfstoff in Arztpraxen komplett aufgehoben, teilte das Sozialministerium am Dienstag mit.

Dies bedeute, dass sich auch Menschen unter 60 Jahre nach Aufklärung durch einen Arzt für eine Impfung mit diesem Impfstoff entscheiden könnten, auch wenn sie keiner Priorisierungsgruppe angehörten.

Hausärzte und Bürger irritiert

Die SPD-Landtagsabgeordnete Simone Lang, die der gleichen Partei wie Sozialministerin Petra Köpping angehört, berichtete am Dienstag darüber, dass einige Ärzte „momentan vor alle Impfstoff von AstraZeneca übrig“ hätten. Berichte über Impfstoff, der in Arztpraxen herumliege, hätten zu Irritationen bei Hausärzten und Bürgern geführt, ergänzte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

Das Sozialministerium teilte außerdem mit, dass ab sofort bei den Hausärzten und seit Donnerstag in den Impfzentren des DRK auch Angehörige der Priorisierungsgruppe 3 sich impfen lassen können. Das treffe auf alle Impfstoffe zu, also auch die von BioNTech und Moderna. (sve)

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