Angepasste Impfstoffe

In Sachsen sollen vor allem Niedergelassene die Corona-Impfungen im Herbst stemmen

Sachsen wappnet sich für eine erneute Nachfragespitze durch die erwartete Verfügbarkeit angepasster Corona-Vakzine.

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Dresden. Die niedergelassenen Ärzte sowie die Krankenhäuser und Betriebsärzte sollen in diesem Herbst in Sachsen die Hauptrolle bei den Corona-Impfungen übernehmen. Das sieht der Herbstplan der sächsischen Regierung vor, den Sozialministerin Petra Köpping (SPD) in Dresden vorstellte.

Demnach sind die 13 Impfstellen ausdrücklich nur als Ergänzung vorgesehen. In jedem der zehn Landkreise sowie in Chemnitz, Dresden und Leipzig befindet sich eine solche Impfstelle. Für den Herbst sei mit einer erneuten Nachfragespitze durch die erwartete Verfügbarkeit von angepasstem Impfstoff zu rechnen, für den es voraussichtlich eine allgemeine Empfehlung geben werde.

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Weiter niedrigschwellige Information nötig

Das Sozialministerium schätzt, dass auch im Sommer und Herbst die Notwendigkeit von niedrigschwelliger Information und Aufklärung über die Coronaschutzimpfung auf hohem Niveau bestehen bleibe. Die Menschen brauchten „Orientierung in der Informationsflut und Faktenchecks bei Falschinformationen“.

Die Impfquote ist in Sachsen im Vergleich der Bundesländer weiterhin am niedrigsten. Knapp 65 Prozent haben mindestens zwei Impfungen erhalten, etwa 50 Prozent mindestens drei. Von 2023 an will das Sozialministerium die 13 Impfstellen ganz in die Verantwortung der Landkreise und drei Großstädte übergeben. (sve)

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