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Thüringen

John Goldman-Preis für Jenaer Onkologen

Für sein Engagement und seine Verdienste bei der Erforschung und Behandlung der chronischen myeloischen Leukämie (CML) ist der Jenaer Hämatologe und Onkologe Andreas Hochhaus mit dem John Goldman-Preis ausgezeichnet worden.

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Andreas Hochhaus

Andreas Hochhaus

© Universitätsklinikum Jena / Inka Rodigast

Jena. Andreas Hochhaus, der am Universitätsklinikum Jena arbeitet, erhielt den Preis durch die Internationale CML-Stiftung.

Hochhaus ist Direktor der Klinik für Innere Medizin II am Jenaer Universitätsklinikum, Leiter der deutschen CML-Studiengruppe und der Deutschen CML-Allianz. Er forscht zur Optimierung der medikamentösen Therapie und der molekularen Verlaufskontrolle bei dieser eher langsam verlaufenden Form der Leukämie. Seine Ergebnisse aus klinischen Studien lasse er direkt in die Behandlung von Patienten einfließen, so das Klinikum. Hochhaus, der auch Vorsitzender der Thüringischen Krebsgesellschaft ist, arbeitet auch an Behandlungsleitlinien mit.

Namensgeber des Preises ist der britische Arzt und Forscher John Goldman (1938-2013). Dieser habe ihn unterstützt und seinen Lebensweg „nachhaltig beeinflusst“, sagte Hochhaus. (zei)

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