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Vorstand: Kosten werden nicht aufgefangen

KV Schleswig-Holstein über neuen Orientierungspunktwert entsetzt

Kritik am Orientierungspunktwert 2023 übt die KV Schleswig-Holstein. Sie fordert von der Politik eine adäquate Antwort auf die Preissteigerungen.

Veröffentlicht:

Kiel. „Mit blankem Entsetzen“ habe die KV Schleswig-Holstein den Schiedsspruch zum Orientierungspunktwert zur Kenntnis genommen.

Die Steigerung um zwei Prozent deckten nicht annähernd die Tarifsteigerungen für das Personal und die aktuell explodierenden Kosten ab, die auch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten „mit voller Wucht treffen“, heißt es in einer Pressemitteilung vom Freitag.

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Praxen gehörten zur kritischen Infrastruktur, sie benötigten eine verlässliche Versorgung mit Energie zu berechenbaren Kosten, so die KV. Offenbar aber gebe es kein wirkliches Interesse daran, die ambulant ärztlichen und psychotherapeutischen Strukturen zu stärken und mit den nötigen Mitteln auszustatten, um ihren Versorgungsauftrag erfüllen zu können.

Die Praxen bräuchten eine adäquate Antwort auf die Preissteigerungen bei einer Inflationsrate von über sieben Prozent. (eb)

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