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Berlin

Klinikstreik an Charité wird runtergefahren

Nach einer Nachtsitzung einigen sich die Verhandlungspartner auf erste Eckpunkte für eine Tarifeinigung bei der Charité in Berlin.

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Berlin. Nach vier Wochen Streik der Gewerkschaft Verdi an den landeseigenen Kliniken gibt es eine erste Verständigung mit der Charité. Beide Seiten haben sich auf ein Eckpunktepapier verständigt, das als Basis für eine Einigung in der Tarifauseinandersetzung gilt. Für die Zeit der Verhandlungen werde der Klinikstreik an der Charité heruntergefahren, sagte Verdi-Verhandlungsführerin Melanie Guba. Zur Verständigung sei es nach einer Nachtsitzung am Donnerstag um 6.30 Uhr gekommen.

In der Auseinandersetzung geht es nicht allein um Tarife. Die Gewerkschaft möchte einen Entlastungstarifvertrag mit besseren Arbeitsbedingungen erreichen. Dabei geht es zum Beispiel um einen Ausgleich für Überstunden, die Verbesserung der Ausbildungsqualität und – als größten Knackpunkt – eine Mindestpersonalbesetzung auf den Stationen.

Ein Teil des Klinikpersonals war an allen landeseigenen Häusern am 9. September in einen unbefristeten Streik getreten. Die Krankenhäuser müssen deswegen unter anderem planbare Operationen verschieben, Wartezeiten verlängern sich. Die Notfallversorgung ist gesichert. Bestreikt werden neben der Charité auch der kommunale Klinikkonzern Vivantes und seine Tochterunternehmen. (dpa)

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