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COVID-19-Impfungen

Kritik an Aus für Großteil der sächsischen Corona-Impfzentren

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Dresden. Das DRK Sachsen und die sächsischen Linken kritisieren die geplante Schließung der meisten Impfzentren im Freistaat. Sie jetzt in der Fläche zu schließen, sei zu früh, teilte das DRK in Dresden mit. Die Organisation betreibt die Impfzentren in Sachsen im Auftrag des Sozialministeriums. Das Ministerium hatte angekündigt, dass Ende Juni die Impfzentren in den zehn Landkreisen geschlossen werden und ab Juli nur noch die Impfzentren in den Großstädten Leipzig, Dresden und Chemnitz in Betrieb sein sollen.

Die Auswirkung dieser Entscheidung seien „bereits in wenigen Wochen“ spürbar, ergänzte das DRK. Das DRK könne schon ab Anfang Juni Erstimpftermine nur noch in den drei Großstädten anbieten. Das liege daran, dass die zweite Dosis im gleichen Impfzentrum verabreicht werde wie die Erstimpfung.

Susanne Schaper, Sprecherin der Linksfraktion für Gesundheitspolitik, sagte, sie könne die Kritik des DRK nachvollziehen. Die Entscheidung des Sozialministeriums sorge „für weiteren Frust“. „Es wäre vernünftig, noch mehr als drei Impfzentren offenzuhalten, vor allem im ländlichen Raum“, ergänzte Schaper. „Da niemand weiß, wie sich das Infektionsgeschehen in den kommenden vier Wochen entwickelt, sollten wir bis in den Sommer hinein am Status quo festhalten.“ (sve)

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