Schutzimpfung

Mecklenburg-Vorpommern hält weiter Corona-Impf-Infrastruktur vor

Jeder Kreis und jede kreisfreie Stadt in Mecklenburg-Vorpommern soll weiter einen Corona-Impfstützpunkt vorhalten. Impfangebote für Menschen aus der Ukraine sind eine neue Aufgabe dieser Einrichtungen.

Veröffentlicht:

Schwerin. Trotz rückläufiger Nachfrage nach Corona-Schutzimpfungen will Mecklenburg-Vorpommern auch im Sommer in jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt jeweils einen Impfstützpunkt vorhalten, die die Menschen ergänzend zu den Arztpraxen aufsuchen können.

Dies kündigte Landesgesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) unter dem Namen „Impfkonzept 3.0“ an. Die Impfstützpunkte sollen wie bisher ein zentral erreichbares Grundangebot gewährleisten und das regionale Impfmanagement koordinieren.

„Das beinhaltet zudem Stand-by-Funktionen, um zum Beispiel mit Blick auf den Herbst größere Impfkapazitäten ggf. auch mit Unterstützung durch Hilfsorganisationen binnen weniger Tage reaktivieren zu können“, sagte Drese.

Darüber hinaus sollen in den Impfstützpunkten weitere Impfangebote für Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, vorgehalten werden. Drese nannte als Beispiele Impfungen gegen Masern, Röteln, Diphterie und Keuchhusten.

Kaum Nachfrage: Online-Impfportal wird eingestellt

Zur Finanzierung der Stützpunkte und mobilen Teams stellt das Land den Kreisen und Städten bis zu 800.000 Euro monatlich zur Verfügung. Der Bund hat eine Beteiligung an den Kosten über Mai 2022 hinaus angekündigt. Der tatsächliche Bedarf und mögliche Verlängerungen werden evaluiert. Wegen der geringen Nachfrage werden das landesweite Online-Impfportal und die telefonische Terminregistrierung eingestellt.

Die Rufnummer der Impfhotline wird auf das Bürgertelefon der Landesregierung umgeleitet. Die freien Impfangebote der Stützpunkte werden auf den Websites der Kreise und Städte und auf dem Informationsportal des Landes veröffentlicht. (di)

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Therapie

Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Dr. Claudia Vollbracht

© [M] Privat; Christoph Burgstedt / Getty Images / iStock

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Appell zur adjuvanten Vitamin-C-Therapie bei Krebs

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pascoe Naturmedizin
Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

© designer491 / Getty Images / iStockphoto

Long-COVID

Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Plenardiskussion beim Hauptstadtkongress 2022: „Frauen machen Gesundheit, Männer führen: Wo bleibt Female Empowerment?“ Es diskutierten (von links:) Dr. Christiane Stehle, Tanja Heiß, Emily Troche, Moderatorin Katharina Lutermann, Dr. Susan Niemeyer, Frederike Gramm, Oberin Doreen Fuhr.)

© Rolf Schulten

Wenige weibliche Führungskräfte

Wie kommt das Gesundheitswesen zu mehr Chefinnen?