Sachsen

Pilotprojekt zur Corona-Impfung von Schwerkranken

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Dresden. In einem Pilotprojekt in Ostsachsen können sich rund 6000 schwerkranke Menschen direkt in einer Klinik und drei Medizinischen Versorgungszentren gegen COVID-19 impfen lassen.

„Aufgrund ihrer schweren und häufig auch komplexen Erkrankungen sind viele Patienten unserer Spezialambulanzen besonders gefährdet“, sagte Professor Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Dresdner Universitätsklinikums. „Ihnen auf diesem Wege eine Impfung im Klinikum selbst anzubieten, vermittelt ihnen zusätzliche Sicherheit.“

Vor allem für schwerst-immunsupprimierte Krebspatienten gehe der Besuch von Impfzentren mit einem hohen Risiko einher und löse deshalb bei Betroffenen Ängste aus.

Der Freistaat stelle für das Modellprojekt knapp 12.000 Dosen des Vakzins von BioNTech/Pfizer zur Verfügung. Diese würden gleichmäßig auf das MVZ des Dresdner Universitätsklinikums und die MVZ in Dippoldiswalde und Freital sowie die Notaufnahme am Städtischen Klinikum Görlitz aufgeteilt. „Bei dem Pilotprojekt ist eine Beratung zu allen Fragen bezüglich des Impfstoffs ebenso möglich wie die Begleitung nach der Impfung“ versicherte Vorstandsmitglied Albrecht. (sve)

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