Option gegen den Pflegemangel

Sachsen fördert Anwerbung ausländischer Pflegekräfte

Ein schlüssiges Integrationskonzept ist Voraussetzung für den finanziellen Zuschuss an die Arbeitgeber.

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Dresden. Das sächsische Sozialministerium fördert die Anwerbung von 150 ausländischen Pflegefachkräften. Die Sächsische Aufbaubank habe Bewilligungsbescheide für diese 150 Pflegefachkräfte in einem Umfang von 900.000 Euro erteilt, teilte das Sozialministerium in Dresden am Dienstag mit. Ziel des Förderprogramms sei es, Arbeitgeber der Pflege davon zu überzeugen, dass eine faire Anwerbung ausländischer Pflegefachkräfte ein wichtiger Baustein bei der Sicherung des Fachkräftebedarfs sei.

In diesem Frühjahr sollen die ersten ausländischen Pflegefachkräfte im Freistaat ankommen. Sie stammten überwiegend aus Brasilien und absolvierten derzeit noch Deutschkurse. Voraussetzung für die Förderung sei unter anderem ein schlüssiges Integrationskonzept gewesen, um den neuen Fachkräften das Ankommen und vor allem das Bleiben zu erleichtern.

„Wichtig ist mir, dass sie vor Ort mit offenen Armen aufgenommen werden, im Alltag unterstützt und integriert werden“, sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD). „Denn wir wollen die Fachkräfte langfristig hier halten.“ Das funktioniere nur, wenn sie sich in Sachsen wohlfühlten. (sve)

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