Grippesaison

Starke Grippesaison in Sachsen

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Dresden. Die diesjährige Grippesaison ist in Sachsen im Vergleich zu den Vorjahren sehr stark ausgeprägt gewesen.

„Nach zwei Grippe-Saisons mit einer nur geringen Influenza-Aktivität hat sich die Befürchtung, dass die Influenzaviren in dieser Saison auf eine besonders empfängliche Bevölkerung treffen und somit eine starke Grippewelle auslösen, erfüllt“, sagte Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) am Mittwoch in Dresden.

Seit der Einführung der elektronischen Meldung der Erkrankung im Jahr 2001 sei in dieser Saison die zweithöchste Zahl an Erkrankungen registriert worden. Die Anzahl liege bei 30.675. Nur in der Saison 2017/18 seien mehr Influenzafälle festgestellt worden. Damals seien 47.765 Erkrankungen gemeldet worden.

Altersgruppe der 25- bis 49-Jährigen besonders stark betroffen

In der Saison 2020/21 sei keine Grippewelle nachweisbar gewesen. In der Vorsaison 2021/22 sei mit 1859 Erkrankungsfällen nur eine geringe Influenza-Aktivität zu verzeichnen gewesen, die deutlich unter dem Niveau der vorpandemischen Saisons gelegen habe.

In der aktuellen Saison sei neben Kindern im Alter bis einschließlich 14 Jahren außerdem die Altersgruppe der 25- bis 49-Jährigen mit 28 Prozent besonders stark betroffen gewesen. Seniorinnen und Senioren im Alter von mehr als 70 Jahren hätten elf Prozent der Fälle ausgemacht. 127 Menschen seien an Influenza im Freistaat gestorben. Der Altersmedian liege bei 85 Jahren. Somit sei in der aktuellen Saison nach der Saison 2017/2018 mit 168 gemeldeten Todesfällen die zweithöchste Anzahl an Todesfällen registriert worden. (sve)

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