Mecklenburg-Vorpommern

Zehn Jahre Zertifizierung: Rostocker Darmkrebszentrum zieht positive Bilanz

Zertifizierung ist kein Selbstzweck, sondern erhöht die Heilungschancen für Patienten: Dies zeigen Erfahrungen des Rostocker Darmkrebszentrums zehn Jahre nach der Erstzertifizierung.

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Rostock. Zehn Jahre nach der Erstzertifizierzung durch die Deutsche Krebsgesellschaft zieht das Darmkrebszentrum am Klinikum Südstadt Rostock eine positive Bilanz. Mit 1617 behandelten Patientinnen und Patienten innerhalb von zehn Jahren zählt das Rostocker Zentrum zu den größten im Nordosten.

Chefarzt Professor Kaja Ludwig ist überzeugt, dass die Zertifizierung große Vorteile für die Patientinnen und Patienten hat. „Die strukturierte Arbeitsweise als zertifiziertes Zentrum nach wissenschaftlichen Vorgaben hat unser Darmkrebszentrum und alle beteiligten Spezialisten besser gemacht und die Heilungschancen für unsere Patienten erheblich erhöht“, sagte Ludwig.

An den wöchentlichen interdisziplinären Tumorkonferenzen im Klinikum Südstadt nehmen rund 30 Ärztinnen und Ärzten aus unterschiedlichen Fachbereichen teil. Auch Strahlenmediziner aus der Universitätsmedizin Rostock sind dabei. Bis zu 60 Fälle werden nach strukturierten Vorgaben besprochen. Jeder fünfte Erkrankung entfällt auf Nachsorgepatienten oder Patienten mit wiederholter Krebsdiagnose. Ziel der Beteiligten in Rostock ist es, die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Netzwerk mit anderen Kliniken und Praxen effektiver zu gestalten. (di)

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