Schnittstelle zwischen Medizin und KI

Zukunftspreis für Medizinforscher

Professor Ivica Grgic hat während der Pandemie einen „virtuellen Nephrologie-Notfallpatienten“ entwickelt, mit dem Studenten die leitlinienkonformen Behandlung Umgang trainieren können.

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Ivica Grgic

Mit dem Zukunftspreis der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie ausgezeichnet worden: Professor Ivica Grgic.

© Uni Marburg

Marburg. Der Marburger Professor Ivica Grgic ist für seine innovativen Leistungen an der Schnittstelle zwischen Medizin und künstlicher Intelligenz mit dem Zukunftspreis der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie ausgezeichnet worden.

Der 46-jährige Hochschullehrer hat mit seinem Team einen komplexen virtuellen „nephrologischen Notfallpatienten“, einen sogenannten Avatar, konzipiert, mit dem Studierende den leitlinienkonformen Umgang mit dieser Patientengruppe trainieren können. Damit sollen die angehenden Ärzte besser auf Notfälle vorbereitet werden. „Mit der passenden didaktischen und therapeutischen Einbindung bieten diese Technologien enormes Potenzial“, erklärt der Medizinforscher.

Er sucht auch nach Wegen, wie Patienten beispielsweise während stundenlanger Dialyse-Behandlung mental in eine entspannende Wald-Landschaft eintauchen.

Der Internist, Nephrologe und Hypertensiologe ist Professor für Transplantationsnephrologie an der Marburger Philipps-Universität. Er leitet das nephrologische Forschungslaber und hat das XR-Labor an der Philipps-Universität gegründet, das sich mit der erweiterten Realität beschäftigt. Begonnen hat er mit dieser Arbeit während der Pandemie, als Präsenzlehre schwierig war.

Inzwischen ist er ein international anerkannter Experte auf diesem Gebiet. Mit dem Zukunftspreis Nephrologie zeichnet die Fachgesellschaft innovative Forschungsarbeiten aus interdiszplinären Forschungsfeldern aus. (coo)

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