3,2 Millionen Euro

Zusätzliche Finanzspritze für neun Thüringer Krankenhäuser

Veröffentlicht:

Erfurt. Neun Krankenhäuser in Thüringen können im nächsten Jahr mit einer zusätzlichen Finanzspritze von den Krankenkassen rechnen. Sie erhalten einen Sicherstellungszuschlag, wie aus einer Vereinbarung der Spitzenverbände von Kassen und Krankenhäusern hervorgeht. Dafür fließen nach Angaben der Krankenkasse BARMER insgesamt 3,2 Millionen Euro nach Thüringen.

Von den Zuschlägen profitieren unter anderem die Thüringen-Kliniken in Saalfeld, das Helios-Klinikum in Meiningen, das KMG Krankenhaus Sondershausen und das kommunale Klinikum Bad Salzungen. Auch das von einem privaten Träger betriebene Krankenhaus Schleiz, für das seit kurzem ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung läuft, soll einen Zuschlag erhalten.

Um die Förderung von in der Regel jeweils 400.000 Euro zu erhalten, müssen die Häuser unter anderem Fachabteilungen für Innere Medizin und Chirurgie betreiben und eine Basisnotfallversorgung gewährleisten. Die Kriterien haben die Spitzenverbände definiert, Grundlage ist das Krankenhausfinanzierungsgesetz. Bundesweit werden im nächsten Jahr 60 Millionen Euro an 121 Krankenhäuser gezahlt. (dpa/th)

Mehr zum Thema

Approbation

Berufszulassung für 377 Heilberufler in Thüringen

Kammerstatistik

Mehr als 2.000 ausländische Ärzte arbeiten in Thüringen

KV Thüringen

Akutpraxis in Gera: Praxismodell gegen den Ärztemangel

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Detailansicht eines Windrades: Bringt eine ökologisch nachhaltige Geldanlage auch gute Rendite? Anleger sollten auf jeden Fall genau hinschauen.

© Himmelssturm / stock.adobe.com

Verantwortungsbewusstes Investment

„Nachhaltig – das heißt nicht, weniger Rendite bei der Geldanlage!“

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank)
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Neue S1-Leitlinie

Verätzung am Auge: Erst spülen, und dann?

Lesetipps
Junge Frau im Rollstuhl

© Julia Zavalishina / stock.adobe.com

Interview

Was eine gute Reha beim Post-COVID-Syndrom ausmacht