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Berlin

Robert Koch-Institut mit Brandsätzen attackiert

Unbekannte haben ein Gebäude des Robert Koch-Instituts in Berlin angegriffen. Ermittelt wird nun in alle Richtungen – auch ein politisches Motiv wird geprüft.

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Nach der Attacke mit Brandsätzen: Eine zerbrochene Fensterscheibe und Rußspuren am Gebäude des Robert Koch-Instituts in der General-Pape-Straße.

Nach der Attacke mit Brandsätzen: Eine zerbrochene Fensterscheibe und Rußspuren am Gebäude des Robert Koch-Instituts in der General-Pape-Straße.

© Annette Riedl/dpa

Berlin. Unbekannte haben nach Angaben der Polizei ein Gebäude des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin attackiert. Gegen die Fassade seien in der Nacht zum Sonntag Brandsätze geworfen worden, teilten die Ermittler mit. Es sei niemand verletzt worden.

Gegen 02.40 Uhr habe ein Sicherheitsmitarbeiter mehrere Personen entdeckt, die Flaschen geworfen hätten. „Dabei soll auch eine Fensterscheibe zu Bruch gegangen sein. Die Flammen konnte der Mitarbeiter löschen“, heißt es im Polizeibericht.

Die Verdächtigen seien unerkannt entkommen. Ermittelt werde in alle Richtungen, sagte eine Polizeisprecherin am Mittag. Weil es sich um eine Liegenschaft des RKI handle, werde auch eine politische Motivation geprüft. Ermittelt wird wegen versuchter Brandstiftung.

Der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen. Angegriffen wurde laut Polizei ein Institutsgebäude im südlichen Stadtbezirk Tempelhof-Schöneberg. Das Hauptgebäude liegt im Nordwesten der Hauptstadt. Das Robert Koch-Institut war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. (dpa)

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