Fukushima

Betrug mit angeblicher Anti-Strahlen-Arznei

TOKIO (dpa). In Japan haben zwei profitgierige Schwindler die Angst der Menschen in der Katastrophenregion vor radioaktiver Strahlung ausgenutzt.

Veröffentlicht: 05.04.2011, 15:51 Uhr

Die Männer aus Kobe drehten ihren Opfern gefälschte Medikamente an, die angeblich gegen Strahlung im Körper helfen, wie die Nachrichtenagentur Jiji Press am Dienstag meldete. Mehr als 1000 Menschen wurden betrogen.

24 Millionen Yen (200.000 Euro) zogen die Täter den Opfern aus der Tasche. Jetzt flogen sie auf und wurden verhaftet. Außer dem finanziellen Verlust sei niemand zu Schaden gekommen. Die in Japan nicht zugelassenen Flaschen hatten die Täter in Amerika gekauft.

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