Buchprojekt

Corona-Stories aus Osnabrück

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Osnabrück. Die Bürger der Stadt Osnabrück sind aufgerufen, an einem Buch über die Corona-Erfahrungen mitzuschreiben. An dem im Dezember gestarteten Projekt der Stadtbibliothek und der Fromm-Stiftung haben sich bislang rund 50 Menschen beteiligt, sagte die Leiterin der Bibliothek, Martina Dannert: „Die Idee ist, am Ende ein Buch zu haben, das darlegt, wie die Menschen die Zeit wahrgenommen haben, was sie gemacht haben, wie sie mit den Einschränkungen umgegangen sind.“

Die Leitfrage für das Projekt ist, an welchen Gegenständen sich die Corona-Geschichten festmachen lassen – an den Gesichtsmasken, an bunten Steinen an Wegen und Plätzen oder etwa am Computermonitor, wenn man im Homeoffice oder im Homeschooling sitzt. Die Menschen können sich bei der Form alle Freiheiten lassen, sagte Dannert – vom Gedicht über Kurzgeschichten bis zum Tagebucheintrag sei alles möglich.

Hoffen auf ein Ende der Pandemie

Die Künstlerin Bärbel Schwalb schickte etwa einen Holzblock, an den sie Zettel, ähnlich einem Abreißkalender befestigte. „Lockdown“ steht auf dem vordersten Blatt. „Für mich ist es ein Symbol für die Zeit und drückt auch die Hoffnung aus, dass die Pandemie ein Ende finden wird“, sagte Dannert.

Ein neunjähriges Mädchen wiederum habe ihre Erfahrungen mit dem Homeschooling geschildert. Die Einsendungen zeigten die Vielschichtigkeit der Lockdown-Erfahrungen, so die Bibliotheks-Chefin. Noch bis zum 31. März können Bürger Beiträge einsenden. Das Buch soll im Anschluss gedruckt werden. (dpa)

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