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Die Duftmarke: Klimawandel

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Endlich haben wir es schwarz auf weiß: Der Klimawandel verändert nicht nur Flora und Fauna, sondern macht auch vor dem menschlichen Körper nicht halt. Forscher haben nun herausgefunden, dass sich die steigenden Temperaturen in den vergangenen Jahrtausenden auf die Größe des Gehirns ausgewirkt haben. So hatten Menschen in der Eiszeit deutlich weniger unter der Schädeldecke als unsereins. Kurz gesagt: Je molliger die Umgebung, desto umfangreicher das Enzephalon.

Für die Sonnenanbeter unter uns sind das endlich einmal gute Nachrichten: Wir müssen also nur ein Stündchen länger auf unseren Handtüchern brutzeln, um aus dem Denkapparat das Maximale herauszuholen. Intellektuellen Glanzleistungen steht also auch bei 40 Grad nichts mehr im Wege. Logisch, dass der Winter dann eher nichts für hochbegabte Feingeister ist. Um hier denktechnisch auf Touren zu kommen, helfen wohl nur ausgiebige Schwitzkuren oder Heizstrahler im Dauerbetrieb.

Am kollektiven Wunsch nach hirnwachstumsfördernder Wärme könnten auch Hausärzte und Neurologen partizipieren. Spätestens ab dem ersten Frost sollten Pudelmützen, Heizstrahler und Gutscheine für die örtliche Sauna zum IGeL-Portfolio gehören. Oder noch besser: Lieber G-BA, wie wäre es mit Wolldecken und Glühwein als Kassenleistung? Alternativ nehmen wir auch eine Reise in die Karibik. Danke!

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