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Corona

Ein Roboter zapft das Bier

Einen „coronasicheren“ Biergenuss verspricht eine Kneipe in Sevilla. Der Clou: Dort schenkt kein Mensch ein, sondern ein Roboterarm.

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Ein Roboterarm schenkt in der Bar La Gitana Loca in Sevilla ein Bier ein. Der Roboterarm wurde installiert, um den Kontakt zwischen Personal und Kunden zu reduzieren und eine Infektion mit Coronavirus zu verhindern.

Ein Roboterarm schenkt in der Bar La Gitana Loca in Sevilla ein Bier ein. Der Roboterarm wurde installiert, um den Kontakt zwischen Personal und Kunden zu reduzieren und eine Infektion mit Coronavirus zu verhindern.

© María José López/EUROPA PRESS/dpa

Sevilla. Das Bier am Tisch per App bestellen, online bezahlen – und dann vom Roboter an der Theke überreichen lassen. Eine Kneipe in Sevilla will so „coronasicheren“ Biergenuss bieten. Der Roboter könne bis zu 600 Gläser Fassbier pro Stunde servieren, sagte der Betreiber des Lokals. Das Verfahren funktioniere völlig kontaktlos.

Der Roboter ist den Angaben zufolge der erste dieser Art. Er sei von einem Unternehmen aus Sevilla gebaut worden, das hoffe, viele weitere Exemplare zu verkaufen. Die Firma stellt unter anderem auch Roboter für Krankenhäuser sowie zur großflächigen Desinfizierung verschiedener Einrichtungen her.

Kunden dürfen noch nicht an die Theke

Der Hightech-Kellner aus Sevilla muss allerdings noch auf seinen Einsatz warten. Bars und Restaurants der Regionen, die am Montag in Spanien in die „Phase 1“ der Lockdown-Lockerungen gerückt sind – und dazu gehört, anders als etwa Madrid und Barcelona, unter anderem Sevilla – dürfen Gäste zwar ab sofort wieder bewirten, allerdings vorerst nur im Außenbereich. Die Kunden dürfen also noch nicht an die Theke.

Erst ab der nächsten Etappe der Lockerungen werden Restaurants und Kneipen ihre Kunden auch in den Innenbereich lassen dürfen. Diese „Phase 2“ soll am 25. Mai beginnen. Das allerdings nur in jenen Regionen, die die von der Zentralregierung vorgegebenen Kriterien erfüllen. Dazu gehören in erster Linie niedrige Fallzahlen sowie ausreichend sanitäre Ressourcen. (dpa)

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