Gesellschaft

Eine Ärztin wird selbst zur Patientin: "Camilles Schatten"

Veröffentlicht: 11.01.2006, 08:00 Uhr

Die erfolgreiche Klinikärztin Birgit Schindler beendet eine Affäre mit einem verheirateten Mann. Doch die angespannte emotionale Situation und ihr anstrengender Arbeits-Alltag überfordern die Ärztin.

Das Leben Camille Claudels drängt sich in ihre Vorstellungswelt. Für Birgit verschwimmen die Grenzen zwischen Reflexion und Wahn. Die Diagnose "Sie haben eine Psychose" wirkt wie ein Schock. Plötzlich ist die Ärztin selbst Patientin...

Die Frankfurter Schriftstellerin Susanne Konrad hat mit "Camilles Schatten" (Brandes & Apsel Verlag) einen Roman über die Grenzen der Normalität vorgelegt, der ohne künstliche Dramatik erzählt, wie fragil Lebensentwürfe sein können.

Sie zeichnet das Portrait einer jungen Frau, die sich dagegen wehrt, das Opfer ihrer Krankheit sowie einer gescheiterten Liebesbeziehung zu werden. Erzählt wird von ihren Versuchen, in ihre Arbeit zurückzukehren, aber auch von neuen Bindungen und der Bereitschaft, sich den Anforderungen eines neuen Lebens zu stellen. (ag)

Susanne Konrad: Camilles Schatten. Brandes & Apsel. Frankfurt am Main 2005. 120 Seiten. 12,90 Euro. ISBN 3-86099-513-8

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