7. Juni

Erster weltweiter Tag der Lebensmittelsicherheit

Veröffentlicht:

GENF. Am 7. Juni findet erstmals der Welttag der Lebensmittelsicherheit der Vereinten Nationen (UN) statt. Jedes Jahr erkrankten fast 600 Millionen Menschen weltweit an mit Bakterien, Viren oder chemischen Substanzen kontaminierten Lebensmitteln und 420.000 sterben an den Folgen, berichtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Welttag.

Durch unsichere Nahrungsmittel entstehe in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen ein Produktivitätsverlust von etwa 95 Milliarden US-Dollar aufgrund von Krankheit oder frühzeitigem Tod der Arbeiter.

Mit der WHO und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) hat die UN zwei ihrer Sonderorganisationen damit beauftragt, die Bemühungen für mehr Lebenssicherheit weltweit zu fördern.

FAO und WHO wollen nun Länder dabei unterstützen, Risiken entlang der Lebensmittelversorgungskette zu verhindern beziehungsweise zu bewältigen. Dazu wollen die Organisationen mit Lebensmittelherstellern und -händlern, Regulierungsbehörden und zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammenarbeiten. (grz)

Mehr zum Thema

„Gehört nicht zwischen Gummibärchen“

Kölner Chefarzt: Partydroge Lachgas wird unterschätzt

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Neues Berufsbild

Bürger als Assistenten: Hausarzt entwickelt Idee der DIHVA

Digitale Gesundheitsanwendungen

DiGA oder doch lieber App?

Nachweis von pTau-217

Alzheimer-Diagnostik: Neuer Bluttest offenbar so gut wie Liquortests

Lesetipps
Es gibt tierexperimentelle Studien, wonach Mikroplastik entzündungsverstärkend wirkt, wenn durch ein zusätzliches Agens die Tight junctions zwischen Darmzellen zerstört sind. Wenn also zu einer hohen Mikroplastik-Konzentration zusätzlich pathogene Faktoren hinzukommen, könnte dies entzündungsfördernd wirken, etwa bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

© Rochu_2008 / stock.adobe.com

Forschung

Beeinflusst Mikroplastik chronische Erkrankungen?

Charlotte Kleen

© Babett Ehrt/ Lichtbildwerkstatt

Porträt

Wie Charlotte Kleen Medizin in ihrer ganzen Breite kennenlernt