Direkt zum Inhaltsbereich

Herz-Kreislauf

Fit werden auf dem Weg zur Arbeit

Wer sich regelmäßig mit dem Fahrrad oder zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit begibt, steigert die Leistungsfähigkeit ähnlich wie bei einem Training im Fitnessstudio und senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Veröffentlicht:

Zürich. Wie der tägliche Weg zur Arbeit genutzt werden kann, um fitter zu werden, hat ein Forscherteam aus Österreich und der Schweiz nun im Forschungsprojekt GISMO (Geographical Information Support for Healthy Mobility) untersucht, teilt das Universitätsspital Zürich mit. Über 70 Mitarbeiter der Landeskliniken Salzburg, die üblicherweise mit dem Auto zur Arbeit fuhren, nahmen für ein Jahr an der Studie teil (Scandin J Med Sci Sports 2020; online 27. August).

Ein Drittel der Gruppe legte einen Teil des Weges zur Arbeit regelmäßig mit dem Fahrrad zurück. Ein weiteres Drittel ging einen Teil der Strecke zu Fuß und nutzte zudem verstärkt öffentliche Verkehrsmittel. Das letzte Drittel, die Kontrollgruppe, änderte nichts an ihrem Pendlerverhalten.

Leistungsfähigkeit gesteigert

Nach einem Jahr konnte eine deutliche Steigerung der an einem Fahrradergometer gemessenen Leistungsfähigkeit in der Fahrrad- und der Fußgängergruppe nachgewiesen werden. Diese Leistungszunahme war vergleichbar mit der zu erwartenden Leistungssteigerung durch ein Jahr Training in einem Fitnessstudio.

Die Leistungssteigerung ging außerdem mit einer Verbesserung der Lebensqualität in Bezug auf Vitalität, mentale Gesundheit und körperliche Funktionalität einher. Zudem konnten positive Effekte in den Interventionsgruppen auf das kardiovaskuläre Risiko dokumentiert werden. (eb)

Mehr zum Thema

Motivierende Gesprächsführung

Wie motiviere ich Patienten mit Depression zu Sport?

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1-- Zeit bis zum ersten Ereignis (Tod durch jegliche Ursache oder kardiovaskuläres Ereignisb) in der Gesamtpopulation (a) bzw. in der Monotherapie-Population (b).

© Springer Medizin Verlag

Mit Vutrisiran früh kausal behandeln

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alnylam Germany GmbH, München
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
SCD-PROTECT-Studie-- Frühe Phase nach Diagnose einer Herzinsuffizienz – deutlich höheres Risiko für den plötzlichen Herztod als in der chronischen Phase.

© Zoll CMS

SCD-Schutz in früher HF-Phase

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: ZOLL CMS GmbH, Köln
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Differenzierung ist entscheidend

INOCA/ANOCA: Welche Therapie ist die richtige?

Apps auf Rezept im Visier

Schutz vor Regress bei der DiGA-Verordnung

Lesetipps
Nahaufnahme eines Patient, der den Gesundheitsbereich der ChatGPT-App verwendet.

© Azulblue / stock.adobe.com

Digitalisierung

KI-Chatbots bieten 24/7-Sprechstunde für Patienten

Dass Sport einen positiven Effekt bei Patienten mit Depressionen hat, ist nichts Neues. Der Casus Knacksus ist die Motivation.

© Rifqi Muflih / stock.adobe.com

Motivierende Gesprächsführung

Wie motiviere ich Patienten mit Depression zu Sport?

Ein Arzt arbeitet mit einer KI-Anwendung.

© Deemerwha studio / stock.adobe.com

Von DiGA bis Chatbot

Wie KI hilft, die rheumatologische Versorgung zu verbessern