Paralympics

Gold mit Speer nach Bierkistentraining

LONDON (eb). Eine Goldmedaille im Speerwerfen - und das trotz starker Behinderung und schlechter Trainingsbedingungen. Gelungen ist dies Birgit Kober. Sie schleuderte ihren Speer auf die Rekordweite von 27,03 Meter.

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Kober sitzt nach einem Epilepsie-Anfall und falscher Behandlung im Rollstuhl. Weil Münchner Vereine die Rollstuhlfahrerin nicht aufnehmen wollten, war Kober mit ihrem Coach zu ungewöhnlichen Trainingsmethoden gezwungen.

Auf einer Wiese in München-Neuperlach bauten sie Bierkisten zusammen, auf der sich die Kämpferin beim Speerwurf abstützen kann. Im Winter ging es dann zum Kugelstoßen in die Garage.

Offiziell startet Kober inzwischen für Bayer Leverkusen, dem Vorreiter im deutschen Behindertensport. Einen richtigen Heimatclub hat die Weltrekordhalterin mit Kugel und Speer aber noch nicht.

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