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Fundsache

Hatte Adam Riese einen Fernseher?

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Der bekannte Rechenmeister Adam Ries hat Post von der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) erhalten. Er möge doch bitte seine Fernseh- und Rundfunkgeräte anmelden, heißt es in dem Standardschreiben, das dem Adam-Ries-Museum in Annaberg-Buchholz zuging.

Was die Rechenkünstler übersehen hatten: Ries starb am 30. März 1559, vor knapp 450 Jahren. Ein klärender Brief der Museumschefin erreichte die GEZ nicht rechtzeitig. So wurde der vermeintliche "Schwarzseher" Ries wenige Wochen später erneut aufgefordert, seine Rundfunkteilnehmer-Nummer anzugeben.

Per Telefon ließen sich die Kontrolleure dann doch vom Tod des Mathematikers überzeugen. Sie kannten den Rechenkünstler Adam Ries nur als Adam Riese. Dass er ihnen nur mit angehängtem "e" bekannt ist, liege an einem grammatikalischen Relikt aus der Zeit des Mathematikers. (dpa/maw)

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