Syrien

Helfer bringen Nahrung und Arzneien nach Homs

Seit 600 Tagen wird die Altstadt der syrischen Stadt Homs belagert. Jetzt beginnt der Rote Halbmond mit der Verteilung von Nahrung und Arzneimitteln - unter schwierigen Bedingungen.

Veröffentlicht: 10.02.2014, 13:00 Uhr

HOMS. Unter schwierigen Bedingungen haben Helfer am Montag Hilfsgüter in der syrischen Stadt Homs verteilt. Ein Koordinator des syrischen Roten Halbmondes sagte auf Anfrage: "Unsere Teams arbeiten immer noch vor Ort." Ein Revolutionsaktivist berichtete, Lastwagen mit Lebensmitteln hätten die Altstadt erreicht.

"Die letzten Tage waren qualvoll für die Menschen in der Altstadt von Homs und für die humanitären Helfer, die ihr Leben riskiert haben, um Nahrung, Medizin und andere dringend benötigte Güter in die Stadt zu bringen nach einer Belagerung von mehr als 600 Tagen", erklärte die Direktorin des Welternährungsprogramms (WFP), Ertharin Cousin.

Sie sagte, die von Regierungstruppen belagerte Altstadt von Homs sei nur eines von insgesamt 40 belagerten Gebieten in Syrien, deren Bewohner seit Monaten von Hilfslieferungen abgeschnitten seien.

Am Wochenende waren Helfer, die den Menschen in Homs Nahrung bringen sollten, mehrfach unter Beschuss geraten. Die Altstadt von Homs gilt als Hochburg der Rebellen. (dpa)

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