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Hirnliga erinnert an Tod von Auguste D. vor 100 Jahren

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"Wie heißen Sie?" - "Auguste."

"Familienname?" - "Auguste."

"Wie heißt Ihr Mann?" - "Auguste"

So beginnt am 25. November 1901 die Befragung der Auguste D. in der Anstalt für Irre und Epileptische in Frankfurt am Main. Mit ihrem Tod am 8. April 1906 beginnt die Alzheimerforschung. Am 6. November jenes Jahres berichtet der behandelnde Arzt Alois Alzheimer auf der 37. Versammlung der Südwestdeutschen Irrenärzte in Tübingen erstmals über die später nach ihm benannte Krankheit.

100 Jahre später leiden nach Angaben der Hirnliga e. V., der Vereinigung der deutschen Alzheimerforscher, weltweit etwa 24 Millionen Menschen an Alzheimer. Experten gehen davon aus, daß sich die Zahl alle 20 Jahre verdoppeln wird. Für das Jahr 2020 werden etwa 42 Millionen und für 2040 schon über 80 Millionen Patienten erwartet.

Aus Anlaß des 100. Todestages von Auguste D. erinnert die Hirnliga an das Schicksal der Betroffenen und ruft dazu auf, mehr in die Forschung zu investieren.

Weitere Informationen finden Sie im Internet: www.hirnliga.de

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