Fukushima

Japan: Radioaktive Substanzen dringen offenbar tiefer in Boden ein

TOKIO (dpa). Nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima dringen dort radioaktive Substanzen offenbar in immer tiefere Bodenschichten ein.

Veröffentlicht:

Nach einer Studie, über die die Nachrichtenagentur Kyodo am Mittwoch berichtete, war drei Monate nach dem GAU im März vergangenen Jahres der Boden in einer Tiefe von fünf Zentimetern betroffen.

Jetzt sei nach letzten Schätzungen davon auszugehen, dass die Verseuchung inzwischen bereits Schichten in einer Tiefe von 10 bis 30 Zentimetern erreicht habe.

Verantwortlich dafür sei nach Einschätzung der japanischen Atomenergieagentur möglicherweise versickerndes Regenwasser.

Der Wissenschaftler Haruo Sato, der an einem Forschungszentrum der Agentur tätig ist, sei deshalb zu dem Schluss gekommen, dass Radioaktivität umso tiefer in den Boden eindringen würde, je länger mit der Dekontaminierung des Boden gewartet werde.

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Impfzentrum der Marke Eigenbau in Peine.

© Dr. Lars Peters

COVID-19-Impfung im früheren Getränkemarkt

Hausarzt richtet Corona-Impfzentrum ein – auf eigene Kosten

IT-Sicherheit in der Praxis: Als „die Atemschutzmaske des Computers“ titulierte der Heidelberger Cyberschutz-Auditor Mark Peters die Firewall.

© Michaela Schneider

Cyberschutz für Arztpraxen

Vom Passwort als Desinfektionsmittel