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Studie „Healthy Living“

Jeder Zweite wünscht sich ein gesundheitsfreundliches Zuhause

Das eigene Wohnumfeld soll sich möglichst positiv auf die Gesundheit auswirken, so der Wunsch vieler Deutscher. Die meisten wären laut einer PwC-Studie auch bereit, dafür bis zu 120 Euro mehr pro Monat zu bezahlen.

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Mann auf Gymnastikball am Schreibtisch.

Eine ergonomische Einrichtung gehört für viele Menschen zu einem gesunden Zuhause.

© Ute Grabowsky / photothek / picture alliance

Frankfurt a. Main. Ein Zuhause, in dem sich die Beleuchtung an den Biorhythmus des Menschen anpasst, in dem Sensoren frühzeitig auf Krankheitsanzeichen hinweisen und Assistenzroboter Alltagsaufgaben übernehmen: Ist das noch eine ferne Utopie oder bereits Wirklichkeit?

Wenn es nach dem Wunsch der Verbraucher geht, dürfte daraus bald Realität werden: 92 Prozent zeigen großes Interesse an Konzepten für Healthy Living, der Möglichkeit, Prävention und Gesundheitsförderung in das eigene Wohnumfeld zu integrieren. Ebenso wünschen sich 78 Prozent mit Blick auf das eigene Alter, zu Hause oder in Wohngemeinschaften leben zu können statt in Einrichtungen zu ziehen.

Das geht aus der Studie „Healthy Living“ hervor, einer repräsentativen Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland unter 4.000 Bürgerinnen und Bürgern aus Deutschland, den USA, Großbritannien und Japan.

Gesundheitsfreundliches Design und Architektur

Für sie habe die persönliche Gesundheit einen hohen Stellenwert und zählt zu den Top-3-Prioritäten, wie 67 Prozent der Befragten bestätigen. In Deutschland liegt dieser Wert sogar noch sieben Prozentpunkte höher.

Besonders großes Interesse zeigen die Verbraucher an einem gesundheitsfreundlichen Zuhause in Design und Architektur (49 Prozent). Dazu zählen beispielsweise Lösungen zur Sturzprävention, eine ergonomische Einrichtung und die Anbindung von Pflegediensten.

Ebenso zeigten sie sich interessiert am Zugang zu Fitness und gesunder Ernährung (43 Prozent), beispielsweise durch Heimtrainingsgeräte, gemeinschaftliche Gärten und Essenslieferdienste, und an der Überwachung der eigenen Gesundheit zu Hause (39 Prozent), etwa durch Wearables, intelligente Waagen, automatische Medikamentenspender etc.

Das große Interesse spiegelt sich in der Zahlungsbereitschaft der Verbraucher wider. Im Schnitt wären die Befragten bereit, monatlich 120 Euro mehr für Wohnraum zu bezahlen, der es ihnen ermöglicht, gesund zu bleiben und länger zu leben, heißt es in einer Mitteilung zu dem Bericht. (kaha)

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