Gesellschaft

Kongo: Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen entführt

ADDIS ABEBA/KINSHASA (dpa). In der Demokratischen Republik Kongo sind zwei Mitarbeiter der Hilsorganisation Ärzte ohne Grenzen kurzzeitig entführt worden.

Veröffentlicht:

Der Krankenpfleger und der Logistiker seien am Mittwoch während einer Autofahrt in der Nähe des Ortes Nyanzale in der Provinz Nord-Kivu gekidnappt, aber wenige Stunden später wieder freigelassen worden, teilte die Organisation am Donnerstag mit. Sie seien unverletzt und es gehe ihnen gut.

Als Reaktion auf den Vorfall hat Ärzte ohne Grenzen seine Mitarbeiter aus dem Krankenhaus in Nyanzale und aus zwei Gesundheitsstationen der Umgebung abgezogen.

Ein Teil der Aktivitäten in Nord-Kivu wurde unterbrochen. Die Projekte sollen angesichts der sich zunehmend verschlechternden Sicherheitslage in der Region überprüft werden.

"Die Bevölkerung leidet unter dieser Situation und auch die Arbeit von Hilfsorganisationen wird stark behindert", erklärte die Organisation.

Mehr zum Thema
Update

Ernährung

Mehr Schutz für Kinder vor „Junkfood“-Werbung

Untersuchung bei Studenten

Corona-Lockdown: Jüngere leben ungesünder

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Dr. Erik Engel und seine Kollegen aus der Hämatologisch-Onkologischen Praxis Altona in Hamburg bereiten sich auf Corona-Impfungen vor. Keine leichte Aufgabe, wie er im Gespräch erzählt. (Symbolbild)

Krebspatienten sind SARS-CoV-2-Risikopatienten

Deshalb impft ein Hamburger Onkologe gegen Corona

Aerosolforscher wie Dr. Christof Asbach, Präsident der Gesellschaft für Aerosolforschung, warnen Politiker vor symbolischen Corona-Maßnahmen.

COVID-19-Pandemie

Aerosol-Forscher zu Corona: „Drinnen lauert die Gefahr“

Der Bund will das Infektionsschutzgesetz rasch nachbessern, um die Voraussetzungen für einheitliche Regeln in Gebieten mit hohen Sieben-Tage-Inzidenzen zu schaffen.

Änderung am Infektionsschutzgesetz

Tauziehen um geplante bundesweite Corona-Notbremse