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Lehrermangel hier, Überangebot an Lehrkräften dort

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Nach Ansicht des Vorsitzenden des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, deuten alle Anzeichen und Prognosen darauf hin, dass Deutschland auf einen mehrfach geteilten Lehrerarbeitsmarkt zusteuert.

Während an den Berufs- und Förderschulen sowie in den so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) nach wie vor Zehntausende von Lehrern fehlten, zeichne sich in anderen Fächern, insbesondere an Gymnasien, ein wachsender Überhang ab.

Eine Teilung des Arbeitsmarktes gibt es neben dem fächerspezifischen Bedarf auch zwischen den Schularten. "Förderschulen und Berufsschulen suchen dringend Junglehrer, während junge Gymnasiallehrer zum Teil bereits wieder verzweifelt auf Stellenangebote warten", so Medinger. (eb)

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