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Fundsache

Mit Bein-Prothese Wachleute genarrt

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Zwei Angestellte einer privaten Sicherheitsfirma sollten einem Straftäter eine elektronische Fußfessel anlegen. Der narrte die beiden, indem er seine Beinprothese bandagierte und die Fessel daran befestigen ließ. So konnte er, wann immer er wollte, die Ausgangssperre durchbrechen, während sein falsches Bein von daheim aus Signale an die Sicherheitsfirma sendete.

Der Schwindel flog auf, als der 29-jährige aus Rochdale in Nordwestengland, obwohl er doch unter Hausarrest stand, beim Autofahren erwischt wurde. Die verantwortlichen Wachleute wurden fristlos entlassen. Auch ein Manager des privaten Sicherheitsunternehmens musste seinen Hut nehmen, wie der "Daily Telegraph" berichtet. Denn selbst wenn seine Firma 70 000 Fußfesseln pro Jahr anlege, dürfe so etwas nicht passieren, entschuldigte sich ein Sprecher. (Smi)

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