Highlights 1985

Nobelpreis für IPPNW findet geteiltes Echo

Veröffentlicht: 16.03.2012, 09:26 Uhr

Oslo/Köln/Bonn, 11. Oktober 1985. Die Internationale Ärztevereinigung für die Verhütung eines Atomkrieges (IPPNW) erhält den Friedensnobelpreis.

Stellvertretend für die IPPNW werden der US-Kardiologe Bernhard Lawn und der stellvertretende sowjetische Gesundheitsminister Jewgeni Tschazow den Preis entgegennehmen. Bei der deutschen IPPNW-Sektion herrscht Jubel, sie erhofft sich auch stärkeren innerärztlichen Einfluss.

Die Bundesärztekammer reagiert kühl: Sie sieht in der IPPNW eine "Zeitgeisterscheinung", die in den vergangenen Jahren "viel Wirbel" gemacht habe. Am deutlichsten äußert sich CDU-Generalsekretär Heiner Geißler: Er bezeichnet die Entscheidung des Osloer Preiskomitees als "Schande".

Die Fehlentscheidung des Komitees sei Folge einer Tabuisierungsstrategie gegenüber den kommunistischen Menschenrechtsverletzungen.

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Die Erkenntnisse aus der Coronavirus-Studie in Heinsberg

Infektionsrate, Letalität und Co

Die Erkenntnisse aus der Coronavirus-Studie in Heinsberg

Telefonkonsultation muss Ausnahme bleiben

KBV-Chef Gassen

Telefonkonsultation muss Ausnahme bleiben

Existenzsorgen bei Laborärzten

Weniger Aufträge durch Corona

Existenzsorgen bei Laborärzten

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden