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Ausstellung

Palliativmedizin aus Sicht der Patienten

Viele Patienten wollen zu Hause sterben. Jetzt soll eine Fotoausstellung die ambulante Palliativversorgung bekannter machen.

Veröffentlicht:
Ausstellerin Dr. Elisabeth Lohmann zusammen mit Daniela Schadt (r.), Partnerin des Bundespräsidenten, bei der Eröffnung.

Ausstellerin Dr. Elisabeth Lohmann zusammen mit Daniela Schadt (r.), Partnerin des Bundespräsidenten, bei der Eröffnung.

© DPS

BERLIN. Daniela Schadt, Journalistin und Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, hat die Fotoausstellung "Palliativversorgung aus PatientInnensicht" in Berlin eröffnet.

Ziel der Ausstellung ist es, die Möglichkeiten der ambulanten Palliativversorgung bekannter zu machen. Mit der Hilfe von speziell ausgebildeten Ärzten und Pflegekräften können schwerkranke und sterbende Menschen bis zuletzt in ihrer vertrauten Umgebung bleiben.

"Sterben ist keine Krankheit, sondern ein wichtiger Lebensabschnitt", sagt Dr. Elisabeth Lohmann, die die Ausstellung gemeinsam mit dem Berliner Fotografen Peter Steudtner gestaltet hat.

Palliativpflegende, Palliativärzte, Psychologen, Seelsorger - keiner kann dem Sterbenden den Weg abnehmen.

"Aber wir können lindern, trösten, unterstützen, damit jeder seinen Weg aus diesem Leben gehen kann", erklärt Lohmann: "Über die Unterstützung von Frau Schadt freuen wir uns sehr."

Die Ausstellungseröffnung fand während des Jahresempfangs der Deutschen Palliativstiftung statt. Sie setzt sich dafür ein, dass das Sterben nicht aus dem Leben ausgeklammert wird. (eb)

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