Jeder kann mitmachen

Passanten bringen überdimensionale Krebszelle zum Schrumpfen

Während des Krebskongresses steht eine riesige aufblasbare Krebszelle im Berliner Hauptbahnhof. Bis zum 24. Februar kann jeder der Zelle Luft entziehen – und sie so schrumpfen lassen.

Von Jan Groh Veröffentlicht:
Die überdimensionale aufblasbare Krebszelle im Berliner Bahnhof.

Die überdimensionale aufblasbare Krebszelle im Berliner Bahnhof.

© Jan Groh

BERLIN. "Krebs geht alle an. Jeder zweite Mensch in Deutschland erkrankt im Verlauf seines Lebens an Krebs, jeder vierte stirbt daran." Mit diesen Worten eröffnete Dierk Neugebauer, Director Market Access bei Bristol-Myers Squibb (BMS) und Mitglied der Geschäftsführung des Unternehmens, am Dienstag die Enthüllung eines bemerkenswerten Kunstwerks an einem ungewöhnlichen Ort.

Inmitten des Berliner Hauptbahnhofs steht bis zum Ende des 33. Deutschen Krebskongresses eine große aufblasbare Krebszelle. Durch Drücken eines Buzzers vor Ort, per Klick auf der Homepage von BMS oder durch Gebrauch des Twitter-Hashtags #gemeinsamgegenkrebs kann jeder der Zelle Luft entziehen, sie schrumpfen lassen: Ein Symbol für den gemeinsamen Kampf der Gesellschaft gegen die nur scheinbar übermächtige Erkrankung.

Fänden sich genug Teilnehmer an der Aktion, so Neugebauer, könne der Krebs zum Verschwinden gebracht werden – wenn auch vorerst nur symbolisch.

Dr. Michael May, medizinischer Direktor des deutschen Zweigs von BMS und ebenfalls Mitglied der Geschäftsführung, griff das Motto des Krebskongresses 2018 auf: "Perspektiven verändern Krebs – Krebs verändert Perspektiven."

Gerade für junge Erwachsene bedeute Krebs einen außerordentlich tiefen Einschnitt in die Lebensplanung. Deshalb sei es für ihn und das Unternehmen ein besonders dringendes Anliegen, diesen Patienten längerfristige Perspektiven zu eröffnen und zu vermitteln.

Mit dem Zuruf: "Buzzern wir los!" gab May das Startsignal für die Aktion. "Bringen wir den Krebs zum Schrumpfen!" Die Initiative, in der Öffentlichkeit erneut Bewusstsein für den Kampf gegen Krebs zu wecken, verbindet BMS mit einer Spende an die "Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs".

Gebuzzert werden kann noch bis 24. Februar auf Ebene 0 des Berliner Hauptbahnhofs, auf der begleitenden Website www.bms.com/de und durch Verwendung des Twitter-Hashtags #gemeinsamgegenkrebs

Mehr zum Thema

Start Anfang Februar

Österreich hält an Plänen zur Impfpflicht fest

Prävalenz-Vergleich der Kreise

Wo Parkinson besonders oft vorkommt

Schlagworte
Das könnte Sie auch interessieren
Management tumorassoziierter VTE

© Leo Pharma GmbH

CME-Fortbildung

Management tumorassoziierter VTE

Anzeige | Leo Pharma GmbH
CAT bei „3G“-Tumoren richtig managen

© Leo Pharma GmbH

Empfehlungen

CAT bei „3G“-Tumoren richtig managen

Anzeige | Leo Pharma GmbH
Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
MBA Karl-Georg Vaith

Sehr gute Idee

um auch diejenigen zu überzeugen, dass Krebs im Anfangsstadium oft keine Symptomatik aufweist !
z.B.: welcher Mann lässt sich schon seine PSA-Werte feststellen, um ev. einen Hinweis auf einen vorhandenen oder beginnende Prostatakrebs zu erhalten ?
Wird er rechtzeitig erkannt, so kann man auch helfen.


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Mit ganz unterschiedlichen Aktionen versuchen MFA, auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Hier im Bild die Protestaktion des Verbands medizinischer Fachberufe am vergangenen Mittwoch in Berlin. In vielen Praxen solidarisieren sich aber auch die Ärztinnen und Ärzte mit ihren Fachangestellten.

© Verband medizinischer Fachberufe

Aktion pro Corona-Bonus

MFA streiken, ihre Chefinnen legen sich für sie ins Zeug