Schule

Plädoyer für Abschaffung von Sonderschulen

Veröffentlicht:

BERLIN (ddp). Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Karin Evers-Meyer (SPD) fordert eine Abschaffung der Sonder- und Förderschulen in Deutschland. Alle Kinder, ob behindert oder nicht, müssten gleichberechtigt unter einem Dach unterrichtet werden, sagte sie.

In Italien und Schweden besuchten 80 Prozent der behinderten Kinder allgemeine Schulen, in Deutschland seien es hingegen nur 12 Prozent. Die Integration behinderter Kinder müsse bereits im Kindergarten beginnen, so Evers-Meyer. Kinder müssten von klein auf lernen, dass es normal sei, unterschiedlich zu sein.

Eine gemeinsame Schule sei auch der beste Weg, um einer Ausgrenzung von Behinderten im Berufsleben vorzubeugen.

Mehr zum Thema

Kampf gegen HPV

Programme an Schulen können die HPV-Impfquote steigern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vision Zero e.V.
Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
In vielen Einrichtungen längst gefordert, das Einhalten der 3G-Regel. MEDI setzt sich dafür ein, dass auch Arztpraxen außerhalb von Notfällen die 3G-Regel anwenden können, in vielen Kliniken sei dies schon üblich.

© Sebastian Gollnow / dpa

Corona-Pandemie

MEDI fordert 3G in der Arztpraxis

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn legt nach und stellt der GKV weitere Milliarden in Aussicht.

© Jens Krick/ Flashpic/picture alliance

Kassenzuschuss

Spahn legt sieben Milliarden Euro für die GKV nach

Im Gesundheitswesen sind Power Naps noch Mangelware. Aber es findet ein Umdenken statt.

© Elnur /stock.adobe.com

Pssst, nicht stören

Nickerchen für Krankenhaus-Mitarbeiter im Kommen