FUNDSACHE

Spendensammlung à la Balkanaise

Veröffentlicht:

Andere Länder, andere Sitten: Aus der Sicht eines (West-)Deutschen - und damit geübten Demokraten und Europäers - mutet eine - wenn auch makabre - Spendensammelaktion im Neu-EU-Land Bulgarien nicht gerade als idealtypische Ausprägung altruistischer Neigungen an.

Doch zur Sache: Gegen eine Spende für eine Krebsstiftung haben Entführer die Ehefrau des früheren Fußballvereins-Chefs Angel Bontschew freigelassen. Wie bulgarische Medien berichteten, habe der Mann umgerechnet 157 000 Euro öffentlich an die Stiftung übergeben. Ehefrau Kamelija war vor etwa drei Wochen bei der Lösegeld-Übergabe für die Freilassung ihres Mannes selbst entführt worden. Ihr Mann war knapp zwei Monate in der Gewalt der Kidnapper.

Die Präsidentin der Stiftung, die sich vor allem der Betreuung von Brustkrebspatientinnen widmet, stritt jegliche Verbindung zu den Entführern ab. Dennoch werde die Stiftung das Geld behalten. (maw/dpa)

Mehr zum Thema

Buch zu Blasenentzündungen

Mehr Infos über das „Herz im Unterleib“

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nachmittags: das schnelle Telegramm. Am Morgen: Ihr individuell zusammengestellter Themenmix.

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Dr. Thomas Fischbach

© Jocelyne Naujoks / ÄKNo

Interview

BVKJ-Präsident Fischbach: Wir erwarten eine klare Perspektive von der STIKO

Ein 15-Jähriger erhält beim Hausarzt seine erste Corona-Impfung. Derzeit empfiehlt die STIKO die Impfung nur für Jugendliche mit bestimmten Vorerkrankungen. (Archivbild)

© Oliver Berg / dpa / picture alliance

Beschlussvorlage

Spahns Ministerium will mehr Impfangebote für Jugendliche

COVID-19-Patienten auf einer Intensivstation (Archivbild): Um die Auslastung der Kliniken besser einschätzen zu können, schlägt die Deutsche Krankenhausgesellschaft einen Indikatorenmix vor, der neben der Inzidenz die Hospitalisierungsrate, Impfquoten und Teststrategien berücksichtigt.

© Waltraud Grubitzsch / dpa / picture alliance

Infektionsgeschehen

DKG legt neues Pandemie-Warnkonzept vor