Moskauer Labor

WADA verschickt Beweise für Doping-Vergehen

Veröffentlicht: 05.11.2019, 15:35 Uhr

Kattowitz. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat internationalen Sportverbänden 47 Pakete mit Beweisen für mögliche Doping-Vergehen von Athleten zugeschickt.

Wie die WADA mitteilte, wurden die Beweise aus Daten aus dem Moskauer Labor ermittelt. Es handele sich dabei um zweifelsfrei nicht nachträglich verfälschte Daten, heißt es in der Mitteilung.

Russland steht im Verdacht, die der WADA Anfang des Jahres übergebenen Moskauer Daten aus den Jahren 2011 bis 2015 manipuliert zu haben, um Doping-Vergehen zu vertuschen. Die WADA hat Russland um Aufklärung und Beantwortung von Fragen gebeten.

Bis Dezember will die unabhängige Prüfkommission der Weltagentur eine Empfehlung an das WADA-Exekutivkomitee geben, ob Russlands Anti-Doping-Agentur RUSADA erneut suspendiert wird. Möglich wäre ein Olympia-Ausschluss 2020 in Tokio. (dpa)

Mehr zum Thema

Doping-Forschung

Doping-Bekämpfer Werner Franke wird 80

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
„Trennung zwischen PKV und GKV ist unsolidarisch“

Krankenversicherung

„Trennung zwischen PKV und GKV ist unsolidarisch“

Regressfalle dringender Heimbesuch

Abrechnung

Regressfalle dringender Heimbesuch

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden