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TIPP DES TAGES

Weniger Arzneien - weniger Stürze

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Bei älteren Menschen mit hohem Sturzrisiko lohnt es sich, die aktuelle Medikation genau zu prüfen. Oft kann auf das eine oder andere Medikament verzichtet werden, ohne den Therapieerfolg zu gefährden, so der Geriater Professor Wolfgang von Renteln-Kruse aus Hamburg. Dies gelte nicht nur für Psychopharmaka wie Benzodiazepine, Antidepressiva und Neuroleptika, sondern auch für Herzkreislaufmedikamente wie etwa Molsidomin. In einer Studie in einer geriatrischen Tagesklinik ließ sich die Sturzrate um 19 Prozent senken, nachdem bei den Patienten ein Großteil entsprechender Arzneien abgesetzt oder reduziert wurde. Den größten Nutzen brachte dabei das Absetzen kardiovaskulärer Mittel.

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