FUNDSACHE

Wenn sich der Mensch zum Affen macht

Veröffentlicht:

Die meisten Menschen machen sich wahrhaft zum Affen, wenn sie mit Babys kommunizieren: Sie artikulieren weder Wörter noch Sätze, sondern stoßen hohe Töne aus, die selten einen Sinn erahnen lassen. Anscheinend haben sie dieses Verhalten tatsächlich von ihren affigen Vorfahren übernommen, wie US-Forscher herausgefunden haben.

Beim Studium einer Herde freilebender Rhesusäffchen (Macaca mulatta) entdeckten Jessica C. Whitham von der University of Chicago (US-Bundesstaat Illinois) und Kollegen, dass die Affenweibchen spezielle Grunzlaute von sich geben, wenn sie mit Jungtieren in Kontakt treten (Ethology 113, 2007, 862).

Diese Laute unterscheiden sich von jenen, mit denen sich die erwachsenen Äffchen untereinander Informationen mitteilen. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Weibchen mit Hilfe ihrer seltsamen Laute - ähnlich wie Menschen - nur die Aufmerksamkeit der Babys erregen wollen. (Smi)

Mehr zum Thema

Die vergessene Pandemie?

COVID-19 schwächt globale HIV-Kampagnen

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Impfzentrum der Marke Eigenbau in Peine.

© Dr. Lars Peters

COVID-19-Impfung im früheren Getränkemarkt

Hausarzt richtet Corona-Impfzentrum ein – auf eigene Kosten

IT-Sicherheit in der Praxis: Als „die Atemschutzmaske des Computers“ titulierte der Heidelberger Cyberschutz-Auditor Mark Peters die Firewall.

© Michaela Schneider

Cyberschutz für Arztpraxen

Vom Passwort als Desinfektionsmittel