WM-Auftaktspiel

Wie stark sind die Mexikaner wirklich?

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Mexikos Nationalcoach Juan Carlos Osorio hat ein Imageproblem: der 57 Jahre alte Kolumbianer ist bei den mexikanischen Fans nicht besonders beliebt. Doch fürs Lamentieren bleibt im Moment keine zeit.

Osorio konzentriert sich auf seine Hauptaufgabe und richtet den Blick auf die Partie am kommenden Sonntag gegen Deutschland. "Es ist eine außergewöhnliche Chance für den mexikanischen Fußball", sagte er. "Wir haben Deutschland gut analysiert."

Selbstverständlich sei die DFB-Elf von Bundestrainer Joachim Löw der Favorit, doch Mexiko werde vorbereitet sein und könne eine sehr gute Partie zu spielen.

Das sieht auch sein Leistungsträger Chicharito nicht anders – trotz der zuletzt schwachen Leistung der Mexikaner bei der 0:2-Niederlage gegen Dänemark und dem mauen Auftritt beim 1:0-Sieg gegen Schottland. Der frühere Leverkusener Chicharito ist Superstar und Rekordtorschütze seiner Auswahl.

In den sozialen Netzwerken ist er der Held der Fans. Bei Twitter folgen ihm rund neun Millionen Menschen. Zum Vergleich: Der FC Bayern München hat etwa 4,5 Millionen Follower auf seiner deutschen Hauptseite. Sportlich lief es für Chicharito diese Saison aber nicht immer wie gewünscht. Bei West Ham United war der Stürmer häufig nur Einwechselspieler.

Beim bislang letzten Aufeinandertreffen im Halbfinale des Confed-Cups siegte die DFB-Elf im vergangenen Sommer 4:1. Löw hält die Mexikaner dennoch für eine variable und flexible Mannschaft, die ein "wahnsinnig gutes Niveau" habe.

In insgesamt elf Duellen siegten die Lateinamerikaner einmal, fünfmal gewann Deutschland, fünf Partien endeten remis. (dpa/fuh)

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