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„ÄrzteTag extra“-Podcast

Bei erhöhtem TSH-Wert nicht gleich die Diagnostik-Maschinerie starten

Eine Mutter beklagt die abnehmenden schulischen Leistungen ihres Sohnes. Dessen TSH-Wert ist leicht erhöht, er bekommt L-Thyroxin. Ob das indiziert ist und welche Bedeutung der TSH-Wert hat, diskutieren zwei ausgewiesene Schilddrüsen-Experten.

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PD Dr. Joachim Feldkamp (links), Internist und Endokrinologe vom Klinikum Bielefeld-Mitte und Prof. Dr. Markus Luster (rechts), Nuklearmediziner vom Uniklinikum Gießen-Marburg

PD Dr. Joachim Feldkamp (links), Internist und Endokrinologe vom Klinikum Bielefeld-Mitte und Prof. Dr. Markus Luster (rechts), Nuklearmediziner vom Uniklinikum Gießen-Marburg

© [M] Feldkamp; Luster; Sanofi-Aventis

Anhand eines Fallbeispiels geht es in diesem Podcast um die Bedeutung des TSH-Werts im Allgemeinen und speziell bei Kindern und Jugendlichen. Deren TSH-Wert scheint häufig leicht erhöht – im Vergleich zu Erwachsenen. So haben Zwölfjährige höhere TSH-Werte als Erwachsene. Nehmen Kinder zu, kann das den TSH-Wert ebenfalls erhöhen. Gerade bei Kindern gebe es eine klare Korrelation von Körpergewicht und TSH-Wert, wobei das TSH die physiologische Anpassung an das Gewicht sei und nicht die Ursache.

Wie bei einem Zwölfjährigen mit einem TSH-Wert von 5,6 mU/l und abnehmenden schulischen Leistungen verfahren werden soll, was hier eine Sonografie der Schilddrüse nützen oder schaden kann, diskutieren in diesem Podcast der Internist und Endokrinologe PD Dr. Joachim Feldkamp vom Klinikum Bielefeld-Mitte und der Nuklearmediziner Prof. Dr. Markus Luster vom Uniklinikum Gießen-Marburg. Dabei geht es auch darum, welche Auswirkungen starke Regelblutungen junger Mädchen auf den TSH-Wert haben.

MAT-DE-2102985 -1.0-06/2021

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