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„ÄrzteTag“-Podcast

Diabetischer Fuß: Warten bis es zu spät ist?

Durchblutungsstörungen durch Diabetes werden oft verschleppt, obwohl sie gravierende Folgen bis hin zur Amputation von Gliedmaßen haben können. Im Podcast appelliert Professor Dittmar Böckler für mehr Augenmerk – bei Patienten wie auch Ärzten.

Ruth NeyVon Ruth Ney Veröffentlicht:
Professor Dittmar Böckler, Heidelberg, ist aktueller Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG).

Professor Dittmar Böckler, Heidelberg, ist aktueller Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG).

© Universitätsklinikum Heidelberg

Therapieziel bei Diabetikern ist, dass der Blutzucker gut eingestellt wird, Wunden an Fuß und Bein ordentlich versorgt werden und die Gefäßdurchblutung erhalten bleibt. Denn so lassen sich Gefäßschäden und Amputationen vermeiden. Doch genau hier scheint sich auch die Corona-Pandemie negativ auszuwirken. Denn die Patienten kommen zunehmend erst spät, teilweise dann zu spät zum Arzt – überwiegend offenbar aus Angst vor Ansteckung, da Diabetiker bekanntlich zu einer der Hochrisikogruppen für einen schweren COVID-19 Verlauf zählen.

Professor Dittmar Böckler aus Heidelberg kennt diese Problematik. Er ist Ärztlicher Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie am dortigen Universitätsklinikum und aktueller Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG), die sich schon seit geraumer Zeit für die Prävention des diabetischen Fußsyndroms stark macht.

Im Podcast-Gespräch erläutert er, warum es so wichtig für Patienten ist, frühzeitig auf eine mögliche periphere Gefäßerkrankung zu reagieren und wie ihnen geholfen werden kann. Zudem gibt er auch Kollegen in der Hausarztpraxis zum Thema periphere Gefäßschäden wichtige Tipps. (Länge 22:00 Minuten)

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