„ÄrzteTag“-Podcast

Ein Antikörper als Antidot gegen drei Schlangengifte, Dr. Jenkins?

Ein Antikörper, der auf drei verschiedene Schlangentoxine reagiert? Dr. Timothy Patrick Jenkins hat ihn mit seinem Team gefunden. Die Forschung erklärt er im „ÄrzteTag“-Podcast.

Elisabeth KerlerVon Elisabeth Kerler Veröffentlicht:
Dr. Timothy Patrick Jenkins von der Technischen Universität Dänemarks in Kopenhagen erklärt, wie er und sein Team ein Gegengift gegen verschiedene Schlangengifte entwickeln.

Dr. Timothy Patrick Jenkins von der Technischen Universität Dänemarks in Kopenhagen erklärt, wie er und sein Team ein Gegengift gegen verschiedene Schlangengifte entwickeln.

© Porträt: privat | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

Seit 2017 zählen Schlangenbisse zu den vernachlässigten Tropenkrankheiten. Jährlich sterben – nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation von 2019 – zwischen etwa 81.000 und 135.000 Menschen an den Folgen von Schlangenbissen. Eine Crux bei der Therapie dabei: Um das richtige Antidot geben zu können, muss bekannt sein, welche Schlangenart zugebissen hat.

Das könnte zukünftig anders sein: Dr. Timothy Patrick Jenkins von der Technischen Universität Dänemarks in Kopenhagen arbeitet daran. Er sagt, ein erster Schritt ist getan: Mit seinem Team hat er einen Antikörper gefunden, der kreuzreaktiv für das Gift der Schwarzen Mamba, der Königskobra und der Monokelkobra ist (Nature 2023; online 8. Februar).

An dieser Stelle finden Sie Inhalte aus Podigee Um mit Inhalten aus Podigee und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir Ihre Zustimmung. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte aus Sozialen Netzwerken und von anderen Anbietern angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Weitere Information dazu finden Sie hier.

Warum sich das Team für die Neurotoxine von Schlangen entschieden hat, die von verschiedenen Kontinenten kommen, erklärt Jenkins im „ÄrzteTag“-Podcast (Dauer: 18:52 Minuten).

Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Von der Grundlagenforschung zu wegweisenden Therapien

© Alnylam

Pionier der RNAi-Technologie

Von der Grundlagenforschung zu wegweisenden Therapien

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alnylam Germany GmbH, München
„Forschung ist Teil unserer DNA“ – Onkologische Erkrankungen und Virusinfektionen im Fokus

© Edward Carreon

Unternehmensporträt

„Forschung ist Teil unserer DNA“ – Onkologische Erkrankungen und Virusinfektionen im Fokus

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Ein Medikament unter vielen, das wenigen hilft? 2400 Wirkstoff-Kandidaten in der EU haben den Orphan-Drug-Status.

© artisteer / Getty Images / iStock

Wirkstoff-Kandidaten mit Orphan-Drug-Status

Orphan Drugs – Risiken für ein Modell

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Cyberangriffe & Co.

So reagieren Arztpraxen im IT-Notfall richtig

Gendermedizin

Lena Marie Seegers: Ein Herz für Frauenherzen

Evolution der Therapiesteuerung

Diabetesmanagement: Das Ende des HbA1c-Werts?

Lesetipps
Madrid bei Sonnenuntergang.

© Shansche / Getty Images / iStock

Vorschau aufs Wochenende

Herzkongress ESC 2025: Diese neuen Studien stehen im Blickpunkt

Ein Hausarzt lädt in seiner Praxis Dokumente in eine elektronische Patientenakte

© Daniel Karmann/dpa

Stichtage rücken näher

Warum es sich für Praxen lohnt, vor dem 1. Oktober in die ePA einzusteigen