„ÄrzteTag“-Podcast

Intensivbetten − der schwierige Spagat zwischen zu viel und zu wenig

Die bis vor kurzem steigende Zahl schwerer COVID-19-Erkrankungen und Bilder aus EU-Nachbarländern haben in Deutschland dafür gesorgt, dass in Windeseile die Kapazität an Intensivbetten hochgefahren wurde. Intensivmediziner Professor Gernot Marx aus Aachen erläutert, warum das richtig war und warum er glaubt, dass eine Rückkehr zur Normalität in Kliniken noch etwas dauern wird.

Von Ruth Ney Veröffentlicht: 17.04.2020, 16:40 Uhr
Professor Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Aachen.

Professor Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Aachen.

© DGAI

Noch Ende März fürchteten Intensivmediziner, dass weiter steigende Zahlen an intensivmedizinisch zu betreuenden COVID-19-Patienten auch die Kliniken in Deutschland an ihre Kapazitätsgrenzen führen könnten. Rund 100 Neuzugänge pro Tag meldete die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI). Betten, Personal und Schutzmaterial wurden als knapp eingestuft.

Inzwischen wurde unter anderem die Zahl an Intensivbetten massiv hochgefahren. Zu viel? Immerhin musste im Gegenzug auf viele andere Eingriffe und Behandlungen verzichtet werden oder diese wurden verschoben. Nein, ist Professor Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Aachen, überzeugt. Warum Deutschland in der Corona-Krise richtig gehandelt hat und wie jetzt die richtige Balance zwischen Rückkehr zur Normalität in den Klinken und Alarmismus gefunden werden muss, erläutert er in dieser Podcast-Episode. (Dauer 15:23 Minuten)
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