Direkt zum Inhaltsbereich

„ÄrzteTag“-Podcast

Wie schaffen es Praxen, acht von zehn Kriterien für die neue Vorhaltepauschale zu erfüllen, Dr. Lübben?

In wenigen Wochen treten die neuen Regelungen zur Vorhaltepauschale in Kraft. Doch was müssen Praxen tun, um beim Honorar nicht zu verlieren? Und was, um vielleicht sogar zu gewinnen? Arzt und Praxisberater Georg Lübben aus Berlin gibt im „ÄrzteTag“-Podcast Auskunft.

Hauke GerlofVon Hauke Gerlof Veröffentlicht:

An dieser Stelle finden Sie Inhalte aus Podigee Um mit Inhalten aus Podigee und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir Ihre Zustimmung. Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte aus Sozialen Netzwerken und von anderen Anbietern angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Weitere Information dazu finden Sie hier.

Welche Hausarztpraxis schafft es, mindestens acht von zehn Kriterien zu erfüllen, um durch die Vorhaltepauschale(n) in Zukunft mehr Honorar zu generieren als bisher? Und wer könnte ab Januar, wenn die neue Gebührenordnungsposition nach GOP 03040 ff. in Kraft tritt, zu den Verlierern gehören? Und was müssen Praxen tun, damit sie zu den Gewinnern gehören? Mit diesen Fragen haben sich in den vergangenen Monaten die Kassenärztlichen Vereinigungen, aber auch Allgemeinarzt und Unternehmensberater Dr. Georg Lübben von der Praxisberatung AAC (Berlin) intensiv beschäftigt.

Lübben hat anhand der Daten von Hunderten von Praxen simuliert, wie sich die Änderungen bei der Vorhaltepauschale, die im Sommer beschlossen worden sind, auf das Honorar auswirken werden. Ähnliches haben auch viele KVen getan – laut Lübben mit ähnlichen Ergebnissen wie er.

Das Ergebnis: „Die allermeisten Praxen werden nicht verlieren“, so die Prognose Lübbens. Sie würden mindestens zwei der zehn Kriterien wie Anzahl der Hausbesuche, Geriatrie-Leistungen, Videosprechstunden oder Praxisöffnungszeiten in Randbereichen erfüllen. Acht bis zehn Prozent, so die Schätzung Lübbens auf Basis der Simulation, könnten direkt acht Kriterien erreichen und so das bisherige Honorar für die Vorhaltepauschale um 20 Punkte und damit um rund 2,50 Euro je Fall steigern.

Hören Sie auch

Im Podcast erläutert der Praxisberater aber auch, dass es viele Praxen gebe, die sechs oder sieben Kriterien aus dem Stand erfüllen und damit nur relativ geringen Aufwand haben würden, um auf acht erfüllte Kriterien zu kommen.

Lübben führt weiter aus, inwieweit sich die Ergebnisse seiner Simulation retrospektiv über mehrere Quartale mit Simulationen aus den KVen decken. Manche Leistungen würden bereits erbracht, bei der Abrechnung gerade in großen Praxen aber teilweise vergessen. Nicht zuletzt beschreibt er, was Praxen tun können, um mehr Kriterien als bisher zu erfüllen, wie Praxen schon im Quartalsverlauf nachhalten können, wie sie bei den Kriterien aktuell dastehen, und inwieweit die Erfüllung mancher Kriterien auch den Fallwert anderweitig deutlich steigern könnte. (Dauer: 25:51 Minuten)

Das könnte Sie auch interessieren
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

© CLIPAREA.com / stock.adobe.com

Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie

ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital GmbH, Leverkusen
 Abb. 1: Anwendung von Ruxolitinib-Creme bei mittelschwerer AD

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1,8]

Ruxolitinib-Creme bei mittelschwerer AD

Topische steroidfreie Behandlungsoption bei atopischer Dermatitis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Incyte Biosciences Germany GmbH, München
Abb. 1: MATTERHORN-Regime beim GC/GEJC: ereignisfreies Überleben (EFS)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [10]

Perioperativ behandeln – kurativ denken

Durvalumab-basierte Therapie bei drei Tumorentitäten

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Cannabis

Cannabinoide bei Schmerzen: Wann einsetzen, wie dosieren?

Porträt

Steve Roczen: Darum ist der MFA-Beruf für Männer interessant

Lesetipps
Ein gedeckter Tisch mit Gemüse

© san_ta / Stock.adobe.com

Metaanalyse

Ist eine vegetarische oder vegane Ernährung gut für Kinder?

Alle Diabetes-Patienten gegen  Herpes zoster impfen?

© Porträt: privat | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Alle Diabetes-Patienten gegen Herpes zoster impfen?